![]() Entstehung des Radballspiels Anstatt eines Hundes nahmen sie einen Polo-Ball. Gespielt wurde auf einer Art Hochrad dem American- Star Bicycle. In Amerika wurde die Sportart unter den Kunstradfahrern schnell populär. In Europa waren offiziell die beiden Berliner Kunstradfahrer Paul und Otto Lüders vom Verein Sport Berolina die ersten beiden Radballspieler, die es am 10. März 1901 der deutschen Öffentlichkeit vorstellten. In Gasthofsälen, Turnhallen, auf Sportplätzen – überall wo Parkett- oder ähnlich harter Boden war, spielten die Kunstradfahrer Radball. Meistens zwei gegen zwei, oder auf dem Rasen, aber auch sechs gegen sechs. Auf Antrag des Bundes Deutscher Radfahrer wurde sowohl Zweier-Radball als auch Sechser- Rasenradball schon 1930 Weltmeisterschaftsdisziplin. Die Entstehungsgeschichte des Radballspiels Am Ende des 19. Jahrhunderts soll dem damals bekannten Kunstradfahrer Nicholas Kaufmann ein kleiner Hund vors Rad gelaufen sein. Um sich den Sturz und dem Tier eine Verletzung zu ersparen beförderte er ihn sanft mit dem Vorderrad zur Seite. Daraus entstand die Idee des Radballs. ![]() ![]() Diese Art und Weise einen Gegenstand zu befördern zeigte Kaufmann, einem Europäer, der in Amerika aktiv war und so kam das Radballspiel nach Europa. Am 14. September 1883 gemeinsam mit dem Kunstradfahrer John Featherly stellte Kaufmann das Radballspiel in der überfüllten Washington Ring seiner Heimatstadt Rochester der Öffentlichkeit vor. ![]() zurück weiter ![]() ![]() ![]() ![]() |